{"id":777,"date":"2014-01-04T14:13:45","date_gmt":"2014-01-04T13:13:45","guid":{"rendered":"http:\/\/floni.eu\/?p=777"},"modified":"2014-01-04T14:13:47","modified_gmt":"2014-01-04T13:13:47","slug":"weihnachten-bis-jetzt-im-schnelldurchlauf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/weltreise.floni.eu\/?p=777","title":{"rendered":"Weihnachten bis jetzt im Schnelldurchlauf"},"content":{"rendered":"<p>Wie schon erw\u00e4hnt hatten wir in den letzten Tagen kaum Zugang zum Internet, weshalb sich nat\u00fcrlich sowohl Fotos als auch erw\u00e4hnenswerte Erlebnisse angestaut haben. Einen Teil der Fotos hab ich jetzt hochgeladen. Da es aber mittlerweile schon nach ein Uhr nachts ist, schreibe ich nur noch diesen Beitrag als Erg\u00e4nzung und hoffe, die restlichen Fotos bald nachliefern zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wenn ihr die Fotos vom Abel Tasman Nationalpark seht: Nein, ich habe nicht ausversehen nochmal Fotos von Fiji hochgeladen, das ist wirklich Neuseeland! Und genau f\u00fcr seine goldgelben Str\u00e4nde und strahlend blauen Buchten ist der Abel Tasman auch so ber\u00fchmt. Er gilt als einer der sch\u00f6nsten Nationalparks Neuseelands und ist der einzige direkt an der K\u00fcste. Es gibt auch hier &#8211; wie eigentlich in jedem Nationalpark &#8211; die M\u00f6glichkeit einer mehrt\u00e4gigen Wanderung immer an der K\u00fcste entlang. Dabei muss man allerdings gut planen, denn manche Abschnitte sind nur bei Ebbe passierbar. Wir haben aber die schnelle Variante gew\u00e4hlt: Mit dem Wassertaxi ein St\u00fcck k\u00fcstenaufw\u00e4rts fahren und zum Asugangspunkt zur\u00fcck wandern. Auch da hat man schon einen sch\u00f6nen Ausblick. Und wer wei\u00df, ob wir jemals wieder einen Tag vor Weihnachten barfu\u00df am Strand entlanglaufen&#8230;<\/p>\n<p>\u00dcber Weihnachten waren wir ja dann in Westport, einem aussichtsreichen Kandidaten f\u00fcr die &#8222;langweiligste Stadt der Welt&#8220;. Aber das lag wohl auch an den Feiertagen. Anschlie\u00dfend ging&#8217;s die Westk\u00fcste entlang, wo wir unter anderem die &#8222;Pancake Rocks&#8220; besucht haben, deren Name wohl selbsterkl\u00e4rend ist, wenn man sich die Fotos anschaut. Sehr lustig, vor allem weil die Wissenschaft keine Ahnung hat, wie genau sich diese Dinger eigentlich so formen konnten. Dann kamen die Gletscher, die wiederum ihren Namen nicht wirklich verdient haben &#8211; &#8222;schmutzige Schneereste&#8220; trifft&#8217;s besser. (Ich wei\u00df, dass ich diese Infos teilweise schon geschrieben habe, ich will&#8217;s nur nochmal zusammenfassen, damit ihr die Fotos besser einordnen k\u00f6nnt.)<\/p>\n<p>Tja, und dann kam Queenstown. Diese winzige Stadt, die so ber\u00fchmt ist, dass sie in der Hauptsaison (also jetzt) aus allen N\u00e4hten platzt, weil so viele Touristen und Einheimische dort Urlaub machen wollen. Mein Reisef\u00fchrer beschreibt sie als den &#8222;Abenteuerspielplatz Neuseelands&#8220;. Dort kann man wirklich alles machen, was aufregend und teuer ist: Speedboot fahren, Fallschirmspringen, Helikopterrundfl\u00fcge machen und nat\u00fcrlich &#8211; Bungyspringen! Was viele wohl nicht wissen (ich vorher auch nicht): Das Bungyspringen wurde in den 80er Jahren in Neuseeland erfunden und erfreut sich hier deshalb gr\u00f6\u00dfter Beliebtheit. Der erste Bungysprung erfolgte von einer alten Br\u00fccke nahe Queenstown, das bis heute als Bungyhochburg gilt. Flo hatte sich tats\u00e4chlich \u00fcberlegt, von dieser Br\u00fccke zu springen (also, am Bungyseil nat\u00fcrlich), aber dann doch verzichtet, was mir sehr recht war. Ich h\u00e4tte glaube ich nicht zuschauen k\u00f6nnen, wie er da in die Tiefe st\u00fcrzt. Wir waren aber bei eben jener ber\u00fchmten Br\u00fccke und haben anderen zugeschaut, die sich in die Tiefe gest\u00fcrzt haben, das hat uns dann gereicht. Dabei sind es dort &#8222;nur&#8220; 43 Meter, es gibt auch noch eine Bungystelle mit 134 Metern! Dort f\u00e4llt man \u00fcber acht Sekunden! Wer sich jetzt denkt: Naja, acht Sekunden&#8230;, der sollte sich mal hinstellen und acht Sekunden schreien. Ich hab&#8217;s ausprobiert, es ist lang! (Allerdings haben wir von einem, der&#8217;s gemacht hat, erfahren, dass man im Fallen gar nicht richtig schreien kann, weil einem durch den Druck einfach die Luft wegbleibt).<\/p>\n<p>Langer Rede kurzer Sinn: Es ist verdammt viel los in Queenstown um diese Zeit zwischen Weihnachten und Silvester und wer nicht vorgebucht hat, steht schlecht da. Wir hatten nicht vorgebucht. Und standen schlecht da. Die nette Dame in der Infostelle in Wanaka, einem Ort in der N\u00e4he von Queenstown, teilte uns mit: Alle Hostels ausgebucht, die Schlafsaalbetten vermutlich schon zweilagig besetzt, ein Motelzimmer f\u00fcr 150 Dollar w\u00e4re noch frei, auch die umliegenden Orte alle voll, vergessen Sie&#8217;s, also um diese Zeit m\u00fcssen Sie eben wirklich vorbuchen (danke, wir haben&#8217;s kapiert), oder Sie gehen auf den Campingplatz, da gibt es eine K\u00fcche und Duschen, wie &#8211; kein Zelt?, naja,Sie k\u00f6nnten ja im Auto schlafen. An dieser Stelle m\u00f6chte ich kurz erw\u00e4hnen, dass wir auch auf der S\u00fcdinsel wieder einen Daihatsu Sirion bekommen haben&#8230; Aber was h\u00e4tten wir sonst machen sollen? Also sind wir auf den Campingplatz gefahren und haben versucht, ein m\u00f6glichst neutrales Gesicht zu machen, als wir unseren Winzling zwischen die ganzen Wohnwagen und Familienzelte gestellt haben. Auf diesem Campingplatz mussten wir dann zwei Dinge feststellen: Erstens bestehen Campingk\u00fcchen im Gegensatz zu Hostelk\u00fcchen aus einem Herd und einer Sp\u00fcle. Das war&#8217;s. Keine T\u00f6pfe, kein Geschirr, nichts. Bl\u00f6d, wenn man da an eigener Ausr\u00fcstung gerade mal ein Messer und zwei Plastikl\u00f6ffel mitbringt&#8230; Gl\u00fccklicherweise trafen wir einen freundlichen Menschen in der K\u00fcche, der zwar mehr Zahnl\u00fccken als Z\u00e4hne und ein Tshirt mit der Aufschrift &#8222;I&#8217;m not getting drunk, I&#8217;m getting awsome!&#8220; hatte, uns aber seinen Topf (und seinen Sp\u00fcllappen gleich mit dazu) lieh, so dass wir wenigstens Reis mit Fertigso\u00dfe kochen konnten. Und zweitens sind die N\u00e4chte am Lake Wanaka auch im Hochsommer bitterkalt. Bl\u00f6d, wenn man da an eigener Ausr\u00fcstung gerade mal seine Fleece- und Regenjacke und null Decken mitbringt&#8230; Wir haben so gefroren! Ich hab mir irgendwann die Fleecejacke um die F\u00fc\u00dfe gewickelt, mein Badehandtuch um die Beine und meine Regenjacke um den Oberk\u00f6rper, aber es war trotzdem kalt. Ihr k\u00f6nnt euch vorstellen, was das f\u00fcr eine Nacht war.<\/p>\n<p>Wir haben also unsere Pl\u00e4ne kurzerhand ge\u00e4ndert. Eigentlich wollten wir mindestens zwei N\u00e4chte in der Region um Queenstown bleiben, aber angesichts dieser Situation haben wir die Stadt nur im Vorbeifahren abgehakt und sind vor den Menschenmassen dort regelrecht weitergefl\u00fcchtet. Nach fast vier Wochen Neuseeland sind wir es eben nicht mehr gewohnt, mehr als zehn oder zwanzig Menschen auf einmal zu sehen&#8230;<\/p>\n<p>Es verschlug uns nach Cromwell, mehr ein Nothalt, weil es der erste Ort war, in dem wir \u00fcberhaupt wieder ein bezahlbares Zimmer gefunden haben. Von dort ging&#8217;s weiter nach Dunedin an die Ostk\u00fcste, wo wir \u00fcber Silvester waren. Von der Otago-Halbinsel vor Dunedin stammen die n\u00e4chsten Strandfotos, allerdings war es dort sehr windig und zum Baden viel zu kalt. Als n\u00e4chstes sind wir nach Twizel gefahren und haben die Seen Lake Pukaki und Lake Tekapo angeschaut. Die sind in der Sonne wundersch\u00f6n t\u00fcrkisfarben (Fotos kommen noch). Heute sind wir in Methven und morgen geht&#8217;s dann nach Christchurch, wo wir am 8. weiter nach Sydney fliegen.<\/p>\n<p>So, damit habt ihr jetzt unsere komplette Route (f\u00fcr alle, die gern mit dem Finger auf der Landkarte mitfahren :-)). Und jetzt geh ich schlafen. Gute Nacht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie schon erw\u00e4hnt hatten wir in den letzten Tagen kaum Zugang zum Internet, weshalb sich nat\u00fcrlich sowohl Fotos als auch erw\u00e4hnenswerte Erlebnisse angestaut haben. Einen Teil der Fotos hab ich jetzt hochgeladen. 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