{"id":228,"date":"2013-10-29T01:50:54","date_gmt":"2013-10-29T00:50:54","guid":{"rendered":"http:\/\/floni.eu\/?p=228"},"modified":"2013-10-29T02:07:39","modified_gmt":"2013-10-29T01:07:39","slug":"machu-picchu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/weltreise.floni.eu\/?p=228","title":{"rendered":"Machu Picchu"},"content":{"rendered":"<p>Da meine Kopfschmerzen sich netterweise verzogen haben, hier also der versprochene Beitrag zu Machu Picchu. Was wir so rausgeh\u00f6rt haben, wird das eigentlich &#8222;Matschu Piktschu&#8220; ausgesprochen, das erste c in Picchu wird also als k gesprochen. Machu Picchu ist \u00fcbrigens der Grund, warum wir in Puno wieder Probleme mit der H\u00f6he hatten, nachdem wir uns in Cusco gut dran gew\u00f6hnt hatten. Machu Picchu liegt n\u00e4mlich &#8222;nur&#8220; auf etwa 2000 Metern und damit deutlich niedriger als Cusco mit etwa 3400 Metern. Und Puno liegt dann sogar auf etwa 3800 Metern. Von 2000 auf 3800 Meter an einem Tag &#8211; das war ein zu gro\u00dfer Sprung f\u00fcr unseren Kreislauf. Aber der Reihe nach.<br \/>\nVon Cusco aus sind wir fast einen ganzen Tag durch das Valle Sagrado, das Heilige Tal der Inkas, gefahren und haben verschiedene Ruinen und Ausgrabungsst\u00e4tten besichtigt. Von dem Ort Ollantaytambo aus sind wir dann mit dem Zug nach Aguas Calientes gefahren, dem Ausgangspunkt der meisten Touren nach Machu Picchu. Eigentlich war ausgemacht, dass wir am n\u00e4chsten Tag um 6 Uhr morgens Richtung Machu Picchu aufbrechen, unser Tourguide hat uns dann aber am Abend noch auf halb sechs runtergehandelt. Weniger Leute, bessere Sicht usw. Also haben wir uns tapfer um halb f\u00fcnf aus dem Bett gequ\u00e4lt und waren p\u00fcnktlich um f\u00fcnf beim Fr\u00fchst\u00fcck. Ganz offensichtlich waren wir die einzigen Doofies in dem Hotel, die so fr\u00fch aufbrechen wollten, denn wir mussten im Speisesaal erstmal das Licht anmachen. An der Bushaltestelle hatten sich dann aber doch schon jede Menge andere Doofies versammelt. Wenn doch einfach alle etwas sp\u00e4ter fahren w\u00fcrden, dann m\u00fcsste niemand so fr\u00fch fahren&#8230; Etwa eine halbe Stunde dauert die Busfahrt hoch nach Machu Picchu, die Stra\u00dfe schl\u00e4ngelt sich in Serpentinen den Berg rauf. Wir waren also kurz vor sechs am Eingang, die Anlage \u00f6ffnet um sechs. Genau zu dieser Zeit schickt auch die Sonne ihre ersten Strahlen \u00fcber die Berggipfel, wir durften also als Belohnung f\u00fcr das fr\u00fche Aufstehen den Sonnenaufgang in Machu Picchu erleben. Zudem hatten wir gro\u00dfes Gl\u00fcck mit dem Wetter: Unser Guide erz\u00e4hlte uns, dass es am Vortag so bew\u00f6lkt gewesen sei, dass man von den Bergen ringsrum nichts gesehen h\u00e4tte. Wir hatten dagegen Sonne und bestes Bergwetter. (Fotos kommen hoffentlich bald nach, hab nur momentan das Problem, dass mein Tablet die Speicherkarte nicht erkennt. Fragt mich nicht warum, es ist die gleiche, die vorher schon wunderbar funktioniert hat&#8230;) Nun, um ehrlich zu sein: Die Stadt an sich ist nat\u00fcrlich schon sehenswert, aber nicht umwerfend. Wir haben z.B. in Rom auch einen Tag in Ostia verbracht, die Stadt ist \u00e4hnlich eindrucksvoll. Was Machu Picchu wirklich einmalig macht, ist die Lage: Umringt von Bergen, die einem ein Gef\u00fchl von Sicherheit und fast schon Geborgenheit geben, und gleichzeitig frei und erhaben mit bester Rundumsicht. Die Atmosph\u00e4re ist wirklich schwer zu beschreiben, vielleicht wird es mit Fotos klarer, was ich meine. Nach der etwa dreist\u00fcndigen F\u00fchrung durch die Anlage haben wir uns dann sogar noch sportlich bet\u00e4tigt und sind ein St\u00fcck des ber\u00fchmten Inkatrails gegangen, den wir ja urspr\u00fcnglich komplett gehen wollten. Gut, dass wir uns dagegen entschieden haben&#8230; Nach etwa einer halben Stunde bergaufschnaufen kamen wir zum Sonnentor, dem Punkt, an dem morgens die ersten Sonnenstrahlen \u00fcber den Gipfel scheinen. Die Aussicht von dort oben ist gigantisch! Man f\u00fchlt sich \u00fcber allem schwebend, das Tal unten ist so weit weg, dass man sich kaum vorstellen kann, jemals wieder dorthin zu kommem. Aber nat\u00fcrlich kamen wir am Nachmittag doch wieder ins Tal, sogar eher als geplant, da Pachamama, die Mutter Erde, offenbar beschlossen hatte, dass die Sonne jetzt lang genug scheinen durfte, und gewaltige graue Regenwolken schickte, die sich an den Bergen gegen\u00fcber bereits abregneten. Das bescherte uns bei der Fahrt nach unten einen Regenbogen, der sich quer \u00fcber das Tal spannte &#8211; der kr\u00f6nende Abschluss und fast schon zu kitschig, um wahr zu sein. Da ich meinen Fotoakku zu diesem Zeitpunkt schon leerfotografiert hatte, gibt es leider kein Foto davon. Ihr m\u00fcsst mir einfach glauben, dass es so war. \ud83d\ude42<br \/>\nAbends ging es dann den ganzen Weg wieder zur\u00fcck, von Aguas Calientes \u00fcber Ollantaytambo nach Cusco (nat\u00fcrlich ohne die ganzen Stationen im Heiligen Tal). Am n\u00e4chsten Tag von Cusco nach Puno. Heute von Puno \u00fcber die bolivianische Grenze nach Copacabana. Und morgen von Copacabana nach La Paz. Wir sind momentan quasi Heimatlose, ziehen st\u00e4ndig von einem Ort zum n\u00e4chsten. Das \u00e4ndert sich aber bald, wenn wir in Chile sind, denn dann bleiben wir erstmal zwei Wochen am gleichen Fleck, vielleicht sogar die ganze Zeit im gleichen Hotel, wenn es uns dort gef\u00e4llt. Nicht, dass wir jetzt schon reisem\u00fcde w\u00e4ren. Aber wir haben ein zweiw\u00f6chiges, mehr als straff organisiertes Programm hinter uns und freuen uns darauf, in n\u00e4chster Zeit etwas zur Ruhe zu kommen. Flo hat die letzten drei N\u00e4chte nur von Ruinen getr\u00e4umt, die er besichtigen musste. Also ist wohl eine Auszeit f\u00e4llig, bevor unsere Kulturreise noch bleibende Sch\u00e4den hinterl\u00e4sst. \ud83d\ude09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da meine Kopfschmerzen sich netterweise verzogen haben, hier also der versprochene Beitrag zu Machu Picchu. Was wir so rausgeh\u00f6rt haben, wird das eigentlich &#8222;Matschu Piktschu&#8220; ausgesprochen, das erste c in Picchu wird also als k gesprochen. 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