{"id":1046,"date":"2014-02-07T03:09:34","date_gmt":"2014-02-07T02:09:34","guid":{"rendered":"http:\/\/floni.eu\/?p=1046"},"modified":"2014-02-07T03:09:34","modified_gmt":"2014-02-07T02:09:34","slug":"bye-bye-down-under","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/weltreise.floni.eu\/?p=1046","title":{"rendered":"Bye bye, Down Under"},"content":{"rendered":"<p>Wieder mal hei\u00dft es Abschied nehmen von einem Land. Wieder mal dann, wenn man sich gerade eingew\u00f6hnt hat und sich ein ganz kleines bisschen zuhause f\u00fchlt. Aber so ist das eben auf einer langen Reise: Man lernt viel \u00fcber die grundlegenden Dinge im Leben, z.B. \u00fcber&#8217;s Loslassen und Losl\u00f6sen und \u00fcber&#8217;s Neubeginnen. So viel zum philosophischen Teil dieses Beitrags.<br \/>\nFotos zu Sydney hab ich schon hochgeladen, jetzt erz\u00e4hle ich noch etwas dazu. Zuerst mal: Die Fotos wurden an drei verschiedenen Tagen aufgenommen, also nicht \u00fcber das uneinheitliche Wetter wundern. \ud83d\ude09 Die ersten beiden Tage hatten wir ja grauen Himmel und Nieselregen, gestern war es ganz sch\u00f6n und heute, wo es uns nicht mehr viel bringt, ist es richtig sonnig und warm (so wie es auch das ganze Wochenende sein soll). Aber wir regen uns schon nicht mehr dr\u00fcber auf, irgendwie ist das auch eine Art von rotem Faden, der sich durch unsere Reise zieht: gro\u00dfe Stadt = schlechtes Wetter. Das hat dazu gef\u00fchrt, dass wir uns auf Sydneys Indooraktivit\u00e4ten verlagert haben, wie man so sch\u00f6n neudeutsch sagt. Hei\u00dft: Am ersten Tag drei Eintrittskarten (zwecks g\u00fcnstigerem Preis alle auf einmal als Combopass) gekauft und jeden Tag eine Sehensw\u00fcrdigkeit besucht &#8211; am ersten Tag das Sea Life Aquarium, am zweiten Madame Tussauds, am dritten den Sydney Tower. Die jeweiligen Fotos k\u00f6nnt ihr sicher selber zuordnen. Das komische graue Tier im Aquarium ist \u00fcbrigens ein Dugong, im Deutschen auch als Seekuh bekannt. Sieht ein bisschen aus wie eine Mischung aus Wal und Robbe. Es war wirklich lustig zu beobachten, wie er da so seinen Salat gemampft hat. Salat unter Wasser essen ist n\u00e4mlich nicht so leicht&#8230; Auf den Sydney Tower mit seinem Aussichtsdeck in 250 Metern H\u00f6he wollten wir eigentlich zum Sonnenuntergang rauffahren, aber leider hat die Suche nach einem geeigneten Lokal zum Abendessen l\u00e4nger als geplant gedauert, weshalb wir etwas zu sp\u00e4t gekommen sind. Der Tower steht halt leider mitten im Central Business District, da gibt es neben den typischen B\u00fcrohochh\u00e4usern zwar massenhaft Designerl\u00e4den und teure Restaurants f\u00fcr die ganzen Anzugtr\u00e4ger, aber kaum was in unserer Preisklasse. Aber immerhin haben wir noch einen roten Streifen am Horizont gesehen und der Ausblick auf das n\u00e4chtliche Sydney mit den vielen Lichtern war wirklich toll. Als wir gerade wieder runterfahren wollten, hat auch noch ein Feuerwerk im Darlington Harbour begonnen, f\u00fcr das wir dann nat\u00fcrlich Logenpl\u00e4tze in oberster Reihe hatten. \ud83d\ude00 Selbstverst\u00e4ndlich haben wir auch die Harbour Bridge und das Opernhaus auf unserer Liste abgehakt &#8211; und uns wie schon mehrmals auf der Reise gefragt, warum genau das jetzt die Topsehensw\u00fcrdigkeit sein soll&#8230; Aber gut, man muss ja nicht alles toll finden.<br \/>\nUnd heute steht eben die Abreise an. Wie schon in Neuseeland m\u00fcssen wir dabei quasi unseren gesamten angesammelten &#8222;Hausstand&#8220; aufl\u00f6sen. Also die restlichen Lebensmittel aufbrauchen oder \u00fcber die Free-Food-Kiste, die es in fast jedem Hostel gibt, der Allgemeinheit \u00fcberlassen und alles, was nicht mitgenommen werden kann, wegwerfen oder ebenfalls verschenken. Das betrifft diesmal unter anderem unseren Sonnenschirm (schn\u00fcff) und unsere Anti-M\u00fccken-R\u00e4ucherspiralen. Der dazugeh\u00f6rige Beh\u00e4lter ist leider schon \u00fcber den Jordan gegangen. Wir haben ihn einmal unter dem Camper vergessen und sind volle Kanne dr\u00fcber gefahren &#8211; da war er aber platt! \ud83d\ude09<br \/>\nUnd heute abend geht&#8217;s dann los Richtung Hanoi. Acht Stunden Flug, zehn Stunden Aufenthalt in Kuala Lumpur, dann nochmal drei Stunden Flug, dazu vier Stunden Zeitverschiebung von Australien nach Vietnam. Brrr, ich kann nicht sagen, dass ich mich da drauf freu. Aber wir haben schon schlimmere Flugmarathons (marathone? marath\u00f6ner?) \u00fcberstanden. Die Unterkunft in Hanoi ist gebucht, ab da hangeln wir uns sozusagen von Ort zu Ort, denn einen festen Zeitplan haben wir (noch) nicht. Erstmal reinfinden in das Land, in die Menschen und die Reisem\u00f6glichkeiten, Infos sammeln und sich umh\u00f6ren, dann formt sich nach und nach auch die Route. War bis jetzt immer so.<br \/>\nAlso servus, Australien und servus, S\u00fcdhalbkugel! Oder wie der Australier sagt: See ya!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wieder mal hei\u00dft es Abschied nehmen von einem Land. Wieder mal dann, wenn man sich gerade eingew\u00f6hnt hat und sich ein ganz kleines bisschen zuhause f\u00fchlt. 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