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	<title>Flo &#8211; In 146 Tagen um die Welt</title>
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		<title>Finale dahoam!</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Mar 2014 16:22:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit etwas Verspätung sind wir heute mittag gesund und (einigermaßen) munter in München gelandet und wurden sehr herzlich empfangen. Familie und Freunde haben uns mit einem großen Plakat und einer Bayernfahne entgegen gewunken &#8211; genau so habe ich es mir &#8230; <a href="https://weltreise.floni.eu/?p=1333">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit etwas Verspätung sind wir heute mittag gesund und (einigermaßen) munter in München gelandet und wurden sehr herzlich empfangen. Familie und Freunde haben uns mit einem großen Plakat und einer Bayernfahne entgegen gewunken &#8211; genau so habe ich es mir heimlich seit vielen Tagen gewünscht. Und weil sie mich kennen, hatten sie auch noch Brezn, Wiener und Spezi dabei. Ach wie hab ich das vermisst. Inzwischen haben wir angefangen unsere Taschen auszupacken und bei den Eltern zwischengelagerte Sachen zurück in unsere Wohnung gebracht. In der vorher noch so schön aufgeräumten Bude sieht es jetzt natürlich aus wie bei Hempels unter dem Sofa. Aber ankommen braucht eben seine Zeit. Und weil ich jetzt noch schnell unter die Dusche muss, bevor es zum (Schnitzel-)Essen geht, schreib ich auch gar nicht mehr. Ausführlicher macht das sicher die Leni, wahrscheinlich morgen.</p>
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		<title>Sydney Tower Eye</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Feb 2014 09:44:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schaut mal wo wir gerade sind:]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schaut mal wo wir gerade sind:</p>
<p><a href="https://weltreise.floni.eu/wp-content/uploads/2014/02/wpid-20140206_203838_LLS.jpg"><img decoding="async" title="20140206_203838_LLS.jpg" class="alignnone size-full" alt="image" src="https://weltreise.floni.eu/wp-content/uploads/2014/02/wpid-20140206_203838_LLS.jpg" /></a></p>
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		<title>Wildlife in Australien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jan 2014 11:56:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eigentlich rühmt sich ja Neuseeland mit seiner einzigartigen Vielfalt an exklusiven Tierarten, vor allem Vögeln. Aber außer dem Kiwi, den wir nur in einem Minizoo gesehen haben, war es nicht so aufregend. Ganz anders sieht es da in Australien aus: &#8230; <a href="https://weltreise.floni.eu/?p=940">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich rühmt sich ja Neuseeland mit seiner einzigartigen Vielfalt an exklusiven Tierarten, vor allem Vögeln. Aber außer dem Kiwi, den wir nur in einem Minizoo gesehen haben, war es nicht so aufregend.</p>
<p>Ganz anders sieht es da in Australien aus: Wir haben Kängurus am Strand und im Wildpark gestreichelt, aber auch in freier Wildbahn aus nächster Nähe gesehen. Genauso die Koalas, auch wenn man die nicht streicheln konnte. Einige Kaninchen sind auch schon an uns vorbeigehoppelt. Am beeindruckensten sind aber die Vögel. Weiße Kakadus mit gelbem Schopf fliegen hier rum wie bei uns Tauben oder Krähen. Dazu grau-pinke Kakadus und immer wieder richtig bunte Papageien. Auf vielen Campingplätzen hat uns morgens und abends der Kookaburra ausgelacht. Und es gibt einen Vogel dessen Singsang klingt wie die außerirdischen Signale aus einem Science-Fiction Film. Gestern sind wir noch einem Pärchen Punk-Tauben begegnet. Die sehen aus wie Tauben, nur mit einem grünen und einem pinken Fleck auf jedem Flügel sowie einem großen schwarzen Irokesen auf dem Kopf. Und nicht vergessen darf man natürlich das Wombat, Lenis neues Lieblingstier. Ein drolliges kleines Kerlchen. Irgendwie eine Mischung aus Hängebauchschwein, Bärchen und Hund. Im Fotoalbum könnt ihr dazu auch Fotos sehen.</p>
<p>Das außergewöhnlichste Tier in Australien soll angeblich das Schnabeltier sein. Ihr wisst schon, dieses eierlegende Säugetier, das jedem im Biologie-Unterricht mal begegnet &#8211; uns aber bisher noch nicht in echt. Wir fanden aber sowieso ein anderes Tier viel außergewöhnlicher, nämlich den Einohrhasen. Ja, das arme Kaninchen, das gestern beim Abendessen (seinem und unserem) neben unserem Camper saß, hatte tatsächlich nur einen Löffel &#8211; also auf dem Kopf. Till Schweiger und Nora Tschirner wären begeistert.</p>
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		<title>Es war doch nur eine Straße!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jan 2014 22:07:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auf dem Weg zum Meer irgendwo zwischen Melbourne und Mornington Peninsula sind wir heute an einer Abzweigung vorbeigerauscht, die meine Aufmerksamkeit erregt hat. Auf dem Straßenschild stand: &#8222;Baden Powell Dr.&#8220; In diesem Fall steht &#8222;Dr.&#8220; nicht für Doktor (denn der &#8230; <a href="https://weltreise.floni.eu/?p=867">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Weg zum Meer irgendwo zwischen Melbourne und Mornington Peninsula sind wir heute an einer Abzweigung vorbeigerauscht, die meine Aufmerksamkeit erregt hat. Auf dem Straßenschild stand: &#8222;Baden Powell Dr.&#8220; In diesem Fall steht &#8222;Dr.&#8220; nicht für Doktor (denn der liebe Herr Baden-Powell war zwar Lord aber hat soweit ich weiß nicht promoviert), sondern für &#8220; Drive&#8220;. Leider konnten wir nicht anhalten um ein Foto zu machen, weil wir auf dem Highway waren. </p>
<p>Für alle die sich jetzt fragen, warum gerade diese Straße unter den Millionen anderen Straßen so besonders ist: Lord Robert Baden-Powell war der Gründer der Pfadfinderbewegung. Mehr muss ich dazu wohl nicht sagen&#8230;</p>
<p><a href="https://weltreise.floni.eu/wp-content/uploads/2014/01/wpid-Screenshot_2014-01-18-09-05-45.png"><img decoding="async" title="Screenshot_2014-01-18-09-05-45.png" class="aligncenter size-full" alt="image" src="https://weltreise.floni.eu/wp-content/uploads/2014/01/wpid-Screenshot_2014-01-18-09-05-45.png" /></a></p>
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		<title>Flickflops</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jan 2014 00:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor unserer Reise habe ich ein Paar ziemlich lustige Flipflops geschenkt bekommen. Wer wissen will, wo man sowas tolles findet, sollte die Leni mal nach einem gewissen Katalog fragen. Leider haben die Flipflops den hohen Belastungen einer Weltreise nicht standgehalten: &#8230; <a href="https://weltreise.floni.eu/?p=698">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor unserer Reise habe ich ein Paar ziemlich lustige Flipflops geschenkt bekommen. Wer wissen will, wo man sowas tolles findet, sollte die Leni mal nach einem gewissen Katalog fragen. Leider haben die Flipflops den hohen Belastungen einer Weltreise nicht standgehalten: ausgerechnet auf Fiji ist der Gummiriemen abgerissen. Jetzt werdet ihr zurecht sagen, dass es auf Fiji ja wohl neue zu kaufen gibt. Aber erstens nicht in jedem entlegenen Winkel von Fiji und zweitens wollte ich meine schönen Flipflops nicht wegschmeißen. Also habe ich sie mit Panzertape geflickt. Und das inzwischen an vier Stellen insgesamt siebenmal. Und so sehen sie jetzt aus. Mal schaun wie lange sie noch durchhalten, meine Flickflops.<br />
<a href="https://weltreise.floni.eu/wp-content/uploads/2014/01/wpid-20131226_090808.jpg"><img decoding="async" title="20131226_090808.jpg" class="alignnone size-full" alt="image" src="https://weltreise.floni.eu/wp-content/uploads/2014/01/wpid-20131226_090808.jpg" /></a></p>
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		<title>Frohes Neues!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Dec 2013 11:29:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vor wenigen Minuten sind wir erfolgreich ins Jahr 2014 gerutscht. Der erste Eindruck passt schon mal, ihr koennt also beruhigt nachkommen. Oder anders gesagt: &#8222;Die Luft ist hier so rein, jaja&#8220;. Von der Terrasse unseres Hostels aus, die wir ganz &#8230; <a href="https://weltreise.floni.eu/?p=694">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor wenigen Minuten sind wir erfolgreich ins Jahr 2014 gerutscht. Der erste Eindruck passt schon mal, ihr koennt also beruhigt nachkommen. Oder anders gesagt: &#8222;Die Luft ist hier so rein, jaja&#8220;. Von der Terrasse unseres Hostels aus, die wir ganz fuer uns hatten, konnten wir einen schoenen Ausblick auf die Stadt Dunedin und das Feuerwerk geniessen (mit einer extra Ladung Gold und Blau fuer Leni). Angestossen haben wir mit Eistee und einem Balkongelaender. Viel mehr hatten die anderen unten in der Stadt aber wohl auch nicht, weil da Liquor-Ban-Area (=Alkoholverbot auf bestimmten oeffentlichen Bereichen) ist. </p>
<p>Also nochmal: <strong>A guads Neis!</strong><br />
Und gruesst das Jahr 2013 nochmal von uns. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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		<title>It&#8217;s Fijitime</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Dec 2013 08:03:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Da wir heute in Auckland angekommen sind und wieder Internet haben, kann ich auch noch meinen bereits vorbereiteten Beitrag veröffentlichen. Er klingt wohl beim ersten Lesen etwas negativ, obwohl er das gar nicht sein sollte. Aber lest einfach selbst: Fijitime. &#8230; <a href="https://weltreise.floni.eu/?p=434">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Da wir heute in Auckland angekommen sind und wieder Internet haben, kann ich auch noch meinen bereits vorbereiteten Beitrag veröffentlichen. Er klingt wohl beim ersten Lesen etwas negativ, obwohl er das gar nicht sein sollte. Aber lest einfach selbst:</p>
<p>Fijitime. Diesen Begriff haben wir im Voraus oft gehört. Sozusagen als Warnung, dass man in Fiji Geduld haben muss, weil die Fijianer weder schnell arbeiten noch Wert auf Pünktlichkeit legen. Sie selbst stehen übrigens dazu und begründen diese Lässigkeit damit, dass Fiji direkt an der Datumsgrenze liegt und somit in der Zeit ganz weit vorne ist und man wolle die restliche (=westliche) Welt über den Tag hinweg aufholen lassen.<br />
Gespürt haben wir davon erstaunlich wenig. Am Flughafen ging alles gewohnt schnell, und auch der Yasawa-Flyer ist beide Male noch deutlich pünktlicher gefahren als die Münchner S-Bahn.</p>
<p>Höchstens beim Essen, aber das mag bei mir eventuell etwas subjektiv sein. Sie richten zum Beispiel das Essen so gemütlich auf den Tellern an, das selbst zwei langsame Bedienungen bei zehn großen Tischen nicht ausgelastet sind. Überhaupt sind Bedienungen nicht sonderlich schnell. Zwei Tassen Tee dauern da schon mal eine halbe Stunde, wenn sie überhaupt kommen. </p>
<p>Was dagegen durchaus auffällt ist eine extreme Gelassenheit &#8211; um nicht zu sagen Nachlässigkeit &#8211; in ganz anderen Bereichen. Zum Beispiel stellen sie Mülleimer mit drei Behältern zum Trennen auf, kommen dann aber mit einem Schubkarren und schmeißen alles wieder zusammen.<br />
Ein Handtuch auf dem Boden bedeutet in Europa zum Beispiel auch, dass es bitte ausgewechselt werden soll. Ich hätte mich zwar nicht gewundert, wenn das Zimmermädchen es wieder aufhängt, aber dass sie es einfach liegen lässt, hat mich dann doch überrascht. Dafür hat man täglich neuen Blütenschmuck auf dem Bett. Wenn die Seife am vorletzten Tag aus ist, lohnt es sich hier scheinbar auch nicht, eine neue hinzulegen.<br />
Wenn bei meinem Chicken Tikka das Naan-Brot fehlt, das mit auf der Karte steht, ist das selbst für mich kein Weltuntergang, aber ich erwarte dann doch eine Erklärung (&#8222;war aus&#8220;, &#8222;Fehler im Menü&#8220;, &#8222;vergessen&#8220;). Die Nachfrage einfach nur zur Kenntnis zu nehmen und dann nicht mehr darauf zurückzukommen, ist doch eher ungewöhnlich.<br />
Zu guter Letzt findet man dann noch Insektenbeine auf seinem Teller. </p>
<p>Aber all diese Kleinigkeiten sind höchstens auffällig und stören uns nicht wirklich und können &#8211; obwohl wir uns selbst nun schon mehrfach &#8222;typisch deutsch&#8220; genannt haben &#8211; uns nicht den Urlaub schlecht machen. Fiji ist toll, keine Frage. Möglicherweise gerade wegen der Fijitime, die man als Reisender vielleicht mehr lebt und leben kann als die Fijianer es selbst je tun.</p>
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		<title>Verdächtigt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Nov 2013 03:08:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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					<description><![CDATA[Dass man seinen Koffer und das Handgepäck auch nach dem Fliegen in den Scanner stecken muss, daran haben wir uns ja schon fast gewöhnt. Vermutlich suchen sie nach Waffen, da haben wir nichts zu befürchten. Aber heute, bei der Einreise &#8230; <a href="https://weltreise.floni.eu/?p=248">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dass man seinen Koffer und das Handgepäck auch nach dem Fliegen in den Scanner stecken muss, daran haben wir uns ja schon fast gewöhnt. Vermutlich suchen sie nach Waffen, da haben wir nichts zu befürchten. Aber heute, bei der Einreise nach Chile, wussten wir aufgrund diverser Durchsagen und Infozettel bereits, dass sie nach Pflanzen- und Tierprodukten aller Art suchen. Zum Schutz der chilenischen Flora und Fauna. Da wir natürlich noch unsere Kekse dabei hatten, waren wir uns nicht 100% sicher, ob wir unbehelligt durch die Kontrolle kommen würden. Als dann der vierte Offizielle nach meinem Rucksack fragte, dachte ich natürlich: Super, die Kekse! Aber er meinte meinen großen Rucksack und wollte wissen ob Essen drin wäre. War aber nicht. Also mach ich erstmal die Seitentasche auf, auf die er zeigt. Da ist mein Taschenmesser, meine Brillendose und mein Fahrtenmesser drin. Letzteres schaut er sich genauer an und ich denk mir schon: Wehe du hast damit ein Problem, das Messer ist mir heilig. Und nur weil der Griff aus Birkenholz ist geb ich das bestimmt nicht her. Dann meint er: Hm, nice! Und gibt es mir zurück. </p>
<p>In der unteren Tasche wurden wir dann fündig. Ich wollte gerade die Medikamententasche rausholen da hab ich plötzlich das Cross-Boccia Set in der Hand. Das halte ich ihm hin und er nickt. Mit was die Säckchen gefüllt wären? Ich habe keine Ahnung. Na dann, passt. Dankeschön. Nochmal Glück gehabt. </p>
<p>Im Hotel angekommen will ich meine Sachen auspacken. Beim Öffnen des Hauptfachs fällt mir schon auf, dass es nicht richtig zugemacht ist. Und drinnen: alles einfach wild reingeschmissen. Dinge die zu unterst waren, liegen jetzt oben auf. Klamotten die mal gefaltet waren sind jetzt geknüllt. Das ist schon irgendwie dreist. </p>
<p>Nur weil wir aus Bolivien kommen.</p>
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		<title>Titicaca</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2013 15:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachträglich möchte ich noch einen Beitrag zum Titicaca-See einfügen. Zuerst mal: Der See ist groß.  Wenn man das erste Mal dorthin kommt, denkt man, das was man gerade betrachtet wäre schon der ganze See, was dann etwa mit dem Blick &#8230; <a href="https://weltreise.floni.eu/?p=237">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachträglich möchte ich noch einen Beitrag zum Titicaca-See einfügen. Zuerst mal: Der See ist groß.  Wenn man das erste Mal dorthin kommt, denkt man, das was man gerade betrachtet wäre schon der ganze See, was dann etwa mit dem Blick auf den Bodensee vergleichbar wäre. Dann erfährt man, dass das Wasser in Sichtweite gerade einmal die Bucht von Puno ist, also ein winzig kleiner Teil des Sees. Insgesamt ist er ca. 175 km lang und 65 km breit. 60 Prozent gehören zu Peru, der Rest zu Bolivien. </p>
<p>So, und jetzt zum spannenderen Teil: von Puno aus kann man mit einem Motorboot zu einer Ansammlung von Inseln fahren. Auf diesen Inseln, den sog. Uros, leben Menschen, die ebenfalls Uros genannt werden, auf sehr ursprüngliche Art und Weise. Das besondere an diesen Inseln ist: Sie sind künstlich und schwimmen auf dem See. Die Uros nehmen Schilf, binden es zusammen, befestigen es auf Blöcken aus Schilfwurzeln und verankern das ganze auf dem Grund des Sees, damit sie nicht eines Morgens in Bolivien aufwachen (wäre ja blöd so ohne Pass). Alle 15 Tage müssen sie eine neue Schicht Schilf auf die Insel legen, weil die unterste Schicht verrottet und Teil der Wurzelblöcke wird. Mühsam, aber vielleicht ist es die Unabhängigkeit, die die Menschen dazu antreibt. Immerhin können sie jederzeit einfach den Anker lichten und mit ihrer Insel woanders hinfahren.</p>
<p>Auf jeder Insel leben durchschnittlich vier Familien. Ein Gericht oder andere amtliche Einrichtungen gibt es aber nicht bei den Uros. Wenn man sich uneinig ist, werden einfach die Häuser so gedreht, dass die Türen in entgegengesetzte Richtungen zeigen. So geht man sich aus dem Weg, bis sich der Streit gelegt hat. Falls so keine Einigkeit erzielt werden kann, hilft nur noch eines: Man nimmt eine Säge und teilt die Insel, dann kann jeder mit seiner Meinung eigene Wege gehen. </p>
<p>Der Titicaca-See bietet natürlich noch viele weitere Sehenswürdigkeiten, die aber bei weitem nicht so interessant sind. Zum Beispiel die Sonnen- und die Mondinsel. Zur Sonneninsel sind wir eineinhalb Stunden mit dem Motorboot gefahren. Dann latscht man einen steilen Weg auf den &#8222;Gipfel&#8220; von wo aus man einen sehr mediterran anmutenden Ausblick auf die beiden Inseln und das Ufer des Sees genießen kann, wenn man vor lauter Schnaufen noch dazu kommt.</p>
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		<title>Essen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2013 23:39:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nach Verkehr das zweite Thema, das mir zusteht, ist natürlich: Essen. Wir haben ja nun kulinarisch schon zwei südamerikanische Länder hinter uns und ich möchte euch deshalb ein paar Schmankerl nicht vorenthalten. In Rio waren wir beim Churrasco Buffet. Churrasco bedeutet &#8230; <a href="https://weltreise.floni.eu/?p=223">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Verkehr das zweite Thema, das mir zusteht, ist natürlich: Essen.<br />
Wir haben ja nun kulinarisch schon zwei südamerikanische Länder hinter uns und ich möchte euch deshalb ein paar Schmankerl nicht vorenthalten. </p>
<p>In Rio waren wir beim Churrasco Buffet. Churrasco bedeutet es gibt Fleisch (vor allem Rind) direkt vom Grill. Ursprünglich geht da jemand mit einem Spieß umher und schneidet dir dünne Scheiben ab, wenn du möchtest. In unserem Fall war neben dem Beilagenbuffet der Grill und man musste hingehen und sich was geben lassen. All you can eat, versteht sich.<br />
Am zweiten Abend in Rio waren wir beim Pizza-All-You-Can-Eat. Hier geht auch jemand zwischen den Tischen umher mit ständig wechselnden Pizza-Sorten. Später kommen dann auch süße Pizzen, z.B. mit Schokolade oder Banane und Zimt. Sehr lecker.<br />
Allgemein ist in Südamerika italienisches Essen sehr beliebt.</p>
<p>Die einheimische Küche verwendet bevorzugt alle Sorten von Fleisch. In Peru muss man natürlich einmal Alpaca, eine Art Lama, probiert haben. Ein weiteres typisches Gericht ist Lomo Saltado, Geschnetzeltes von der Rinderlende mit Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten und Kartoffeln. Dazu wird Reis oder auch Nudeln serviert.</p>
<p>Peru ist berühmt für seine große Vielfalt an Maissorten und Kartoffelsorten (je nach Guide je zwischen 600 und 3000). Außerdem gibt es einige sehr reichhaltige Cerealien. Eine sowohl in Müsli als auch in Suppen und Beilagen verwendete Sorte ist Quinoa. Natürlich sehr gesund.</p>
<p>Nicht nur gegen die Höhenkrankheit, sondern auch für eine allgemeine Gesundheit, einen kräftigen Körper und für gute Zähne helfen die Blätter der Kokapflanze. Als Tee oder einfach so zum Kauen. Da daraus auch Kokain gemacht wird, ist diese Pflanze leider nicht ganz unproblematisch. </p>
<p>Selbstverständlich gibt es in Südamerika auch die typischen Speisen, die wir Europäer damit verbinden: Enchiladas, Empanadas, Tacos, und so weiter.</p>
<p>Zum Schluss möchte ich noch eine lustige Besonderheit der hiesigen Kirchen (speziell der Gemälde darin) loswerden: Das letzte Abendmahl wurde entgegen der europäischen Meinung nämlich mit Meerschweinchenbraten und Maissaft bzw. Maisbier (hier Chicha genannt) gefeiert.</p>
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